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Das war La Strada 2010...

Passanten, denen von Musik überwältigt die Beine durchgehen. Stadtwanderer auf urbanen Entdeckungsreisen. Energiegeladenes Volkstheater, phänomenales Maskentheater jenseits aller Körpergrenzen, Figurentheater, das staunen macht, mitreißende Produktionen für Kinder und ungewöhnliche Begegnungen in Straßen- und S-Bahnen.

Die spektakulären Großevents der frühen Jahre haben Platz gemacht für die Geschichten der Stadt und ihrer Bewohner. La Strada hat diesmal die Gesichter von Graz ins Visier genommen und auf die Menschen, ihr Lebensgefühl und ihren Lebensmut fokussiert: In Produktionen wie "Figures Libres" oder "Faces & Places" wurden Menschen in unterschiedlichsten Lebens- und Arbeitssituationen sichtbar: Musiker, Geschäftstreibende, Volksschüler, Jugendliche, Berufstätige und Pensionisten.

Auch die urbane Entwicklung ist mit La Strada 2010 gelungen. La Strada hat mit Schauplätzen wie dem Oeverseepark, Augarten und Annenstraßenviertel Menschen an Plätze gebracht, die sie sonst nicht für sich nutzen – ohne dabei die Ansässigen zu stören. Motto: Einen kleinen, feinen Zirkus im Overseepark zu etablieren mag ein kleiner stadtentwicklerischer Schritt sein – aber wenn er die Wahrnehmung dieses Ortes verändert, ist es ein wichtiger.

Wir sind jetzt schon gespannt auf La Strada 2011 von 29. Juli bis 6. August

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Der La Strada Programmfolder 2010...

... hier zum Downloaden

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"Artists meets Artists" Seminar in Neerpelt (Belgien)
Ein kleiner Reisebericht: Zum ersten IN SITU Meeting in diesem Jahr, dem sogenannten "Artists meets Artists Seminar" in Neerpelt, haben alle Netzwerkpartner (8 Koorganisatoren und 13 Partner aus 10 Nationen) einen Künstler ihrer Wahl eingeladen, um Projekte in der Entwurfsphase mit anderen Kulturschaffenden zu diskutieren und weiter zu entwickeln.

La Strada wurde von Nina Rath (Aut) begleitet, die gemeinsam mit Michael Friedrich ein Projekt mit dem Arbeitstitel "Hitchhike the wind" bei La Strada 2010 realisieren wird. "Hitchhike the wind" erzählt von einer Gruppe von 5 jungen Menschen, die sich in die weite Steppe Kasachstans begab um dort nur mit Hilfe eines selbstgebauten Segelfahrzeuges - angetrieben von Wind und Lebensfreude - quer durchs karge Land zu ziehen. Ihre Reise hielten sie filmisch fest und das generierte Material wird speziell für La Strada aufbereitet und vom Grazer Musiker Franz Schmuck vertont.

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ViaEuropea.eu Heft 3 "Neue Orte künstlerischer Begegnung" neu erschienen!
In ganz Europa erfinden Kunst- und Kulturarbeiter neue Formate für Begegnung und Austausch. In der neuesten Ausgabe von ViaEuropea.eu kann abgelesen werden, wie KünstlerInnen, Programmgestalter, Träger kultureller und/oder urbaner Projekte sich von diesen neuen Diskussionsorten verführen lassen. Öffentlich oder in geschlossenen Veranstaltungen vergleichen und besprechen sie ihre Arbeitsweisen, sowie die künstlerischen, technischen und sozialen Fragestellungen.

Mit u.a. folgenden Beiträgen:
"Die Landschaft als Prämisse der Kunst" von Kees Lesuis
"Metropolis in Kopenhagen: Urbanes neu schaffen" von Karen Toftegaard
"Kleine und große Kulturinnovationsfabriken" von Jean-Sébastien Steil und Julie Moreira-Miguel
"Besuch in der Bibliothek" von Werner Schrempf

Heft 3 zum Downloaden
 
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IN SITU - Europäisches Netzwerk zur Förderung von Straßenkunst
Das Netzwerk spannt seine Fäden seit über sechs Jahren quer durch Europa: Koorganisatoren und Partner führen Aktivitäten zum internationalen Austausch und zur Förderung von Projekten durch. Ziel ist es, neue Straßenkunst-Projekte für den öffentlichen Raum zu entwickeln, zu realisieren und in ganz Europa und auch darüber hinaus zu etablieren.

IN SITU fördert Produktionen, die in Kooperation zwischen KünstlerInnen mehrerer Länder entstehen und unter dem künstlerischem Thema des gemeinsamen Lebensraumes "Europa" stehen. Die Integration lokaler KünstlerInnen am jeweiligen Auftrittsort ist ebenso entscheidend, wie innovative Ausdrucksformen unter Bezugnahme auf den urbanen Lebensraum und das architektonische und historische Umfeld.

Aktuell ist IN SITU das einzige von der EU geförderte Straßenkunstnetzwerk. Nach den ersten beiden Projektphasen (2003-2006 und 2007-2009) wurde ein entsprechendes Ansuchen für IN SITU#3 gestellt. Die Richtlinien der EU sehen vor, dass Projekte nun für einen Zeitraum von 5 Jahren beschlossen werden.