IN SITU Platform

2014 BIS 2017

Emerging Art for Emerging Spaces
Das Förderprogramm der Education, Audiovisual and Culture Executive Agency (EACEA), das 2014 zum ersten Mal vergeben wurde, fasst die bisherigen drei EU-Förderprogramme „Kultur“, „Media“ sowie „Media Mundus“ zu einem eigenständigen Programm zusammen und bildet somit ein neues Finanzierungsmodell für Europas Kultur und Kreativwirtschaft.

Das Projekt IN SITU PLATFORM fällt in die Sub-Programmgruppe „Culture“ und konnte sich mit 88 von 100 Punkten gegen 24 europäische Bewerber durchsetzen. Der Fördersatz beträgt 80% der Projektsumme.

Im Programm der IN SITU PLATFORM sind unter dem Titel „Emerging Art for Emerging Spaces“ in einem Zeitraum von drei Jahren 6 Arbeitswochen geplant, an denen sich die 19 europäischen Institutionen und Festivals gemeinsam mit geladenen Künstlern verschiedenen Themenkomplexen der darstellenden Kunst im öffentlichen Raum, Kreationsprozessen und der Beziehung zu den Städten und ihrer Bevölkerung widmen. Die Wechselwirkung zu Stadtentwicklungsprozessen steht dabei im besonderen Fokus. Diese Workshop-Reihe gipfelte in einem internationalen Seminar und Symposium unter dem Titel IN SITU Focus Emerging Art for Emerging Spaces, Art and Urban Planning, welches das Netzwerk in Kooperation mit dem Festival La Strada von 20. - 24. April 2015 in Graz Reininghaus veranstaltete.

Viele internationale Projekte, auch unter Beteiligung heimischer Künstler, konnten bereits mit Unterstützung des EU-Netzwerkes IN SITU entwickelt werden. Das neue Förderprogramm ermöglicht nun zusätzlich, transnationale Beziehungen zu stärken und somit neue Publikumsschichten zu erschließen.


LAUFZEIT: 3 Jahre (November 2014 bis Oktober 2017)
MITGLIEDER: 19 Partner aus 12 Nationen (bis Projektende 23 Partner aus 15 Nationen)